Berufliche Lebensgeschichten

Interview mit Michael Köttritsch

Sinn.fm Interview mit Michael Köttritsch (DiePresse)

 

 

Mit dem Jus-Studium wollte Michael Köttritsch ins Richteramt. Dieser Berufswunsch geriet in den Hintergrund  als er nebenbei bei einer Sportredaktion mitzuarbeiten begann. Schon damals beschäftigte ihn die Idee, wie man es als Team schaffen kann, eine Tageszeitung zu produzieren. Heute ist Michael Köttritsch Redakteur in leitender Funktion bei der Tageszeitung  „Die Presse“ und steht auch der Lehr-Redaktion voran.

Tankwart – Richter – Sportjournalist: Berufswunsch, Berufsziel und Nebenjob. In unserem Gespräch verfolgen wir den Spurwechsel des studierten Juristen zum Profi-Journalisten mit Führungsverantwortung bei einer großen Tageszeitung. Michael Köttritsch hat bei der Presse nicht nur die Personalabteilung aufgebaut, sondern leitet die Karriereredaktion, schreibt für seine Kolumne „Sprechblase“ und vermittelt sein Wissen in der Lehrredaktion mit Freude an junge JournalistInnen. Der Austausch mit dem Nachwuchs gibt ihm auch Gelegenheit zur Reflexion. Michael hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt. Dazu gehört auch, bei lautstarker Geräuschkulisse arbeitsfähig zu bleiben und unter Zeitdruck schreiben zu können. Ist er mit seinen Geschichten zufrieden, wenn um 17 Uhr Redaktionsschluss ist? Wir hinterfragen, was für ihn die Faszination des Journalismus ausmacht und warum das Jus-Studium letztlich doch ein Door-Opener war. Vom Wort „Leicht-Sinn“ inspiriert, erzählt er uns in seiner beruflichen Lebensgeschichte auch vom Ausprobieren, was einen Sinn ergibt.

Über diese Themen sprechen wir:

  • Über die Aufgabe, junge JournalistInnen auszubilden
  • Von Leichtsinn bis sinnbefreit: Nimm es nicht so schwer
  • Im Poesiealbum stand Tankwart
  • Erst Jusstudium, dann Gerichtsjahr begonnen
  • Einstieg in den Journalismus per Zufall
  • Was lernt man in der Lehrredaktion?
  • Faszination Einzelsportler: 8 Jahre Sportjournalismus
  • Abteilungsaufbau in einem großen Medienhaus
  • Eine tolle Marke öffnet viele Türen
  • Flow: das Gespräch ist die Kür, Schreiben die Pflicht
  • Warum Journalismus auch eine Einzelsportart ist
  • Über ständiges Lernen durch digitale Veränderung